Kleinstmengen

 

* Behandlung
* Seperation
* Filtration
* Füllung
* Mini Seperator
* Frizzante Herstellung
* Microoxigenierung
* Rekonditionierung

Geringe Weinmengen
– eine Herausforderung für die Kellerwirtschaft

Die Produktion von Wein unterliegt dem Gesetz der Natur. Die Jahresschwankungen der Witterung bescheren dem Winzer nicht immer die gleichen Qualitäten und Quantitäten. Somit kommt es in den Winzerbetrieben unabhängig von der Flächengröße zu geernteten Weinmengen, die nicht in den normalen Arbeitszyklus passen. Besonders hohe Qualitäten sind des Öfteren in kleinen Mengen vorhanden. Man denke an die Produktion von Eiswein, Trockenbeerenauslese oder gehobene Rotweine aus der Barrique-Faßbereitung. Auch Sonderfüllungen auf spezielle Flaschenformen oder Glasfarben sind nicht mehr die Seltenheit. Auch nimmt der Versuchsausbau in den Betrieben zu. Hier werden gerne Lagerstabilität oder Lagerqualität über eine längere Zeit überwacht.
Die Klärung, Filtration sowie die Abfüllung dieser hochwertigen Kleinstmengen stellt den Winzer/Weinmacher vor besondere technische Herausforderungen. Ist doch der Anspruch vorhanden, dass diese edlen Produkte in ihrer Menge erhalten bleiben sollen und die Qualität bei der Behandlung nicht darunter leiden darf.

Wir bieten:
Seit 1995 ist an das Weinlabor Neumann in Bockenheim/Wstr. ein Kleinstgeräteverleih angegliedert. Kleingeräte in Modulbauweise können nach Bedarf bis zu einer ganzen Abfüllanlage zusammengestellt werden. Zur Vorklärung kann sogar ein Mini-Separator aus der Fruchtsaftindustrie mit kleinem Kammervolumen zum Einsatz kommen.

Anwendung der Leihgeräte:
Die einzelnen Geräte werden in der Regel von den Winzern selbst betrieben, so dass der Bezug zum Produkt nicht verloren geht und die Erzeugerabfüllung erhalten bleibt. Bei Neumann´s in Bockenheim steht der Laborleiter dem Winzer zur Seite und erklärt die Arbeitsweise der Kleinstgeräte, leitet an und vermittelt das Wissen auch in den sensiblen Bereichen der Hygiene oder der Wein-Sterilität.
Die Vermischungszone zwischen den einzelnen Produkten ist durch die Miniaturgeräte sehr gering. Mit Produktverlusten von ca. 1-5 Liter ist je nach Behandlungsschritt oder Filtrationsaufwand nach den langjährigen Erfahrungen zu rechnen.